Woche der Baumfällungen in Treptow-Köpenick

In Treptow-Köpenick werden viele Bäume gefällt.

Zwischen dem 29. November 2021 und dem 3. Dezember 2021 werden in Treptow-Köpenick in mehreren Ortsteilen Bäume gefällt.

Das Straßen- und Grünflächenamt Treptow-Köpenick teilt mit, dass in mehreren Ortsteilen Bäume gefällt werden müssen. Es handelt sich hierbei um die Ortsteile Grünau, Schmöckwitz, Altglienicke, Friedrichshagen und Rahnsdorf. Die Fällungen werden im Zeitraum vom 29. November bis 3. Dezember durchgeführt.

Baumfällungen in Grünau

In Grünau finden die Baumfällungen am Adlergestell, an der Büxensteinallee, dem Linderoder Weg sowie in der Walchenseestraße statt. Bei den Bäumen handelt es sich um Ahorn, Linde und Mehlbeere.

Baumfällungen in Schmöckwitz

In Schmöckwitz werden konkret an der Argoallee, der Godbersenstraße, dem Nuscheweg, dem Schmöckwitzer Damm, der Waldstraße, dem Weiselpfad sowie an der Wernsdorfer Straße Bäume gefällt. Hierbei handelt es sich überwiegend um Birken und Mehlbeeren, aber auch jeweils ein Ahorn, eine Eiche, Linde und Robinie.

Baumfällungen in Altglienicke

In Altglienicke finden die Baumfällungen an folgenden Straßen statt: Alter Schönefelder Weg, Cimbernstraße, Ehrenfelder Straße, Erxlebenstraße, Ewaldstraße, Frankenstraße, Friesenstraße, Germanenstraße, Grünbergallee, Kasperstraße Grünanlage, Molchstraße, Normannenstraße, Normannenstraße Grünanlage, Ontarioweg, Ortolfstraße, Peenestraße, Pegasuseck, Porzer Straße, Preußenstraße, Rapunzelstraße, Rosestraße, Rübezahlallee, Sachsenstraße, Schirnerstraße, Suevenstraße, Teutonenstraße, Widosteig/ Doktorpark Grünanlage. Bei den Bäumen handelt es sich um Arten wie Robinie, Ahorn, Esche, Eiche, Ulme, Birke, Linde, Kastanie, Weißdorn, Fichte, Apfel und Mehlbeere.

Baumfällungen in Friedrichshagen

Im Ortsteil Friedrichshagen müssen Bäume am Ahornweg, Am Wiesenrain, an der Aßmannstraße, der Bölschestraße, der Breestpromenade, der Dahlwitzer Landstraße, der Dreiserstraße, der Müllroser Straße, dem Fürstenwalder Damm sowie der Schöneicher Straße und der Werlseestraße gefällt werden. Es handelt sich um folgende Bäume: Esche, Kirsche, Birke, Mehlbeere, Ahorn, Linde, Robinie und Platane.

Baumfällungen in Rahnsdorf

Im Ortsteil Rahnsdorf werden insgesamt 21 Bäume an diesen Orten gefällt: am Alten Fischerweg, an der Dorfstraße, dem Freienbrinker Saum, auf dem Friedhof Hessenwinkel, an der Fürstenwalder Allee, dem Grasehorstweg, dem Hortwinkeler Weg, der Lindenstraße, dem Richard-Hörnke-Weg, dem Seidenbienenweg, sowie der Wodanstraße und dem Grenzweg statt. Es handelt sich um folgende Bäume: Esche, Kirsche, Birke, Mehlbeere, Ahorn, Linde, Robinie und Platane.

Kranke Bäume

Die Fällgründe reichen von biologischen Versagekriterien über Faulstellen und Pilze, Fehlentwicklungen, Vandalismus, abgestorbene Bäume bis hin zu mechanischen Versagekriterien, teilt das Straßen- und Grünflächenamt Treptow-Köpenick mit.

Holz wird verkauft

Was passiert eigentlich mit dem Holz der gefällten Bäume? Das Straßen- und Grünflächenamt vergibt Aufträge an Baumpflegefirmen oder führt die Arbeiten mit eigenem Personal aus. Wird eine Baumfällung vergeben, dann ist in den Leistungen der Firmen in der Regel auch die Verwertung des Schnittguts enthalten: Sie verkaufen das Stammholz, das Astholz wird geschreddert und kompostiert. Bäume, die das Straßen- und Grünflächenamt in Eigenregie fällt, werden ebenfalls diesem Verwertungskreislauf zugeführt. Das Stammholz wird in diesem Fall nicht veräußert.

16 neue Ulmen

Gibt es Neupflanzungen als Ersatz für die vielen gefällten Bäume? “In diesem Herbst sind es 16 nachgepflanzte Ulmen in der Seestraße und zwei Eichen im Mühlenweg”, antwortet das Straßen- und Grünflächenamt auf Nachfrage des Berliner Abendblattes. Neue Bäume werden nicht zwingend genau an dem Standort zeitnah ersetzt, wo sie gefällt wurden. Die Neupflanzung erfolgt meist gebietsweise, damit die beauftragten Baumpflegefirmen effizient arbeiten können. Immerhin müssen die Firmen die Pflanzstandorte jährlich etwa 15 Mal für Bewässerung und Pflegearbeiten anfahren – und das vier Jahre lang.

Kataster für unbesetzte Standorte

Deswegen sei es sinnvoll, zunächst in bestimmten Gebieten vermehrt neue Bäume zu pflanzen. Das Straßen- und Grünflächenamt erfasst alle „unbesetzten“ Baumstandorte in einem Kataster und kann so Neupflanzungen vorausschauend planen. Wie viele Bäume im Jahr 2022 gepflanzt werden, stehe derzeit noch nicht fest und sei von finanziellen und personellen Ressourcen abhängig.

Text: Sara Klinke, Bild: IMAGO / Andre Germar

 

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