Reinickendorf: Zocken gegen Rassismus

In Reinickendorf geht das erste Fifa-Turnier an den Start.
In Reinickendorf geht das erste Fifa-Turnier an den Start.

Am 8. November beginnt unter dem Motto „Zocken gegen Rassismus“ das erste Reinickendorfer Fifa-Turnier.

Initiiert und mitorganisiert wurde es von Niloufar Behradi-Ohnacker, von der Partnerschaft für Demokratie Reinickendorf: „Das digitale Fifa-Spiel ist bei den Kids sehr beliebt. Wir holen sie mit dem Thema Rassismus also da ab, wo sie sowieso am liebsten sind – an der Konsole“, so Behradi-Ohnacker.

Ausgetragen wird das Turnier auf der Playstation an Jugendeinrichtungen und Schulen im Bezirk, heißt es aus der Verwaltung. Bis zum 1. Oktober lief die Anmeldefrist. Mit dabei sind nun der Fuchsbau „Haus der Jugend“, die Max-Beckmann-Oberschule, der Kinder- und Jugendclub QuäX des Vereins kein Abseits! e.V., die Wiesengrund-Schule sowie das Familien- und Stadtteilzentrum „Haus am See“.

Siegerehrung im Dezember

Gespielt wird sowohl im Einzel- als auch im Mehrspielermodus. Die Gewinner aus den  Einrichtungen und Schulen treten bis Mitte Dezember gegeneinander an. Am 17. Dezember werden die „Reinickendorfer Champions“ bei einer Siegerehrung gekürt. Sie erhalten einen Pokal und einen Sachpreis.

Das Turnier läuft nach einer empfohlenen Methode der öffentlich geförderten Plattform Digitale-Spielewelten.de ab und heißt „Das soziale Fifa-Turnier“. Ziel ist es, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem die Kinder und Jugendlichen ohne Angst über ihre eigenen Erfahrungen mit Rassismus oder Diskriminierung reflektieren und sprechen können. 

Die Auftaktveranstaltung findet am 8. November, um 15 Uhr im Fuchsbau „Haus der Jugend“, Thurgauer Straße 66, statt. Zum Turnierstart wird das Projekt vorgestellt und es wird einen Fachvortrag des Referenten der Anti-Diskriminierungsstelle des Berliner Fußball-Verbandes geben.

Text: red, Symbolbild: IMAGO/Kirchner-Media

 

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