Tempelhofer Feld: Großer Auftritt für Schafe

Schafe Tempelhofer Feld
Seit 2019 pflegen Skuddenschafe das Gras auf dem Tempelhofer Feld. Bild: IMAGO/Stefan Zeitz

Premiere für den Schaftag: Auf dem Tempelhofer Feld dreht sich am 16. Oktober alles um die wolligen Mähmaschinen.

Am ersten Schaftag auf dem Tempelhofer Feld erklären Schäfer vor Ort, warum Schafe besser als jede Mähmaschine sind, eine Schafherde überhaupt gehütet werden muss und warum es lohnt, mehr Schafe in der Stadt zu halten. Außerdem wird das Berufsfeld eines Schäfers vorgestellt und die Beweidung in Stadt und auf dem Land erläutert. Der Schäfer vom Tempelhofer Feld, Frank Wasem, beantwortet dabei alle Fragen zu „seiner“ Herde. Das teilt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit.

Am Schaftag (Beginn: 12 Uhr) werden außerdem ein Schaf-Kino, eine Ausstellung zur Schäferei auf dem Tempelhofer Feld, mehrere Vorträge und ein Kinderprogramm des Freilandlabors Britz angeboten. Interessierte können darüber hinaus bei „Campus Stadt Natur“ auf „Wollfühlung“ gehen und bei einer Mitmachausstellung zu den Themen Wolle, Schaf und Wollerzeugnisse aktiv werden. Weitere Informationen zum Schaftag gibt es hier

Kostenfreie Veranstaltungen

Der Schaftag findet im Neuköllner Bereich des Tempelhofer Feldes am Haus 104 (Höhe Eingang Oderstraße/Herrfurthstraße) statt. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und eine gemeinsame Aktion der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Grün Berlin GmbH, Allmende Kontor, 100% ThF, Haus 104 und der Feldkoordination.

Seit 2019 leben die Skuddenschafe dauerhaft auf dem Tempelhofer Feld. Mit dem Projekt unterstützt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz den Erhalt dieser selten gewordenen Schafrasse und begleitet das Projekt wissenschaftlich.

Corona-Auflagen

Wegen der Corona-Auflagen ist für alle Veranstaltungen eine Anmeldung vor Ort, entweder per Luca-App oder mittels Erfassungsbogen, erforderlich. Die Anzahl der Besucher ist auf 1.500 begrenzt, die Teilnahme ist nur bei Nachweis der Immunisierung, Genesung beziehungsweise Vorlage eines aktuellen negativen Testergebnisses möglich. Ausgenommen von der 3G-Regel sind Schülerinnen und Schüler.

Text: red, Bild: IMAGO/Stefan Zeitz

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