Lichtenberg will seine Gewerbeflächen sichern und sortieren

Schrotthändler und Galerien konkurrieren in der Herzbergstraße um die Gewerbeflächen
Schrotthändler und Galerien konkurrieren in der Herzbergstraße um die Gewerbeflächen

Das Bezirksamt Lichtenberg wird bis Dezember 2022 ein Wirtschaftsflächenkonzept für den Bezirk erstellen. Das Konzept soll Maßnahmen benennen und Instrumente empfehlen, um die bestehenden Gewerbeflächen für eine gewerbliche und industrielle Nutzung zu erhalten und regionale Wachstumspotenziale auszuarbeiten.

Unterschiedliche Interessen und Preise

Problem im Bezirk sind die völlig unterschiedlichen Nutzungsprofile der Orts- und Stadtteile: Während im nördlichen Hohenschönhausen unternehmerische Nutzer für riesige brachliegende Gewerbeflächen gesucht werden, sind Gewerbeflächen im südlichen Teil des Bezirks heiß begehrt, rar und stehen sogar in der planerischen Nutzung als Mischgebiete für andere Nutzungen zur Disposition: Im Gewerbegebiet Herzbergstraße entwickelt sich zum Beispiel eine Kultur- und Galerieszene mit gastronomischen Angebote, die um die wenigen noch freien Gewerbeflächen mit Werkstattbetreibern und Lagerhäusern konkurriert. 

Planungssicherheit schaffen

„Das Wirtschaftsflächenkonzept wird einen weiteren und notwendigen Beitrag leisten, die begehrten Gewerbeflächen des Bezirks zu erhalten, sie weiterzuentwickeln und zu qualifizieren. Denn auch unsere Gewerbeflächen müssen fit für die Zukunft gemacht werden, damit Lichtenberg ein wichtiger und zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort bleibt“, erläutert Lichtenbergs Wirtschaftsstadtrat Kevin Hönicke (SPD). Gleichzeitig solle damit den Lichtenberger Unternehmen – und denen, die es werden wollen – die dringend notwendige Planungssicherheit geboten werden. Dies sichere bestehende und schaffe neue Arbeitsplätze.

Text: red/ylla Bild: Imago/Lem

 

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