Kunstwettbewerb für Grundschule am Weißen See entschieden

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Die Berliner Künstlerin Barbara Trautmann konnte jetzt den nicht offenen Kunstwettbewerb für die Grundschule am Weißen See in Weißensee für sich entscheiden.

Mit ihrem Entwurf „Wo liegt eigentlich Panama?“ konnte die Berliner Künstlerin Barbara Trautmann den nicht offenen Kunstwettbewerb für die Grundschule am Weißen See in Weißensee für sich entscheiden.

Siegerentwurf ist drehbarer Globus

In seiner Sitzung hat das Preisgericht unter Vorsitz des Künstlers Albert Weis aus sieben eingereichten künstlerischen Entwürfen den Beitrag von Barbara Trautmann zur Realisierung empfohlen. Die Arbeit ist für den Haupteingang zum Schulhof in der Amalienstraße, speziell für einen Mauerwerksockel, der einst einen Granitblock mit Relief trug, vorgesehen.

Die Skulptur „Wo liegt eigentlich Panama?“ besteht aus einem großen, mit Kreide beschreib- und bemalbaren sowie drehbaren Globus, der ein Identifikationsmoment herstellt und zugleich Assoziationen zu Themen wie Weltoffenheit, Verantwortung oder Klimaschutz erzeugt.

Der Entwurf schafft, so das Preisgerichts, eine kreative Neuinterpretation der bauzeitlichen Skulptur am Eingang der Schule. Die Form des Globus ist eine klare geometrische Figur, die in einen Dialog mit der neusachlichen architektonischen Sprache des Gebäudeensembles tritt und zugleich ein eigenständiges Zeichen und sichtbares Signal bildet.

Spielerischer Aspekt

Der dunkelgrüne Farbton kontrastiert mit dem Rot des Mauerwerks. Das Kunstwerk lädt die Schüler dazu ein, Welt neu zu denken und zu gestalten. Durch die Beweglichkeit des Globus und die Möglichkeit, ihn zu bemalen, wird sein spielerischer Aspekt akzentuiert. Der nicht offene einphasige Kunstwettbewerb für acht eingeladene Künstler und Künstlergruppen wurde im Juli 2021 von der Kulturabteilung des Bezirksamtes ausgelobt.

Hintergrund war die Grundinstandsetzung des Schulgebäudes im Zusammenhang mit einer Umnutzung und dem Umbau im Bestand sowie die Neuordnung der Freiflächen. Das Gebäudeensemble und die Außenanlagen aus den 1930er-Jahren stehen unter Denkmalschutz. Aufgabe war es, im Eingangsbereich des Schulgrundstücks ein markantes künstlerisches „ZeitZeichen“ zu setzen, das zur Identifikation der Schüler sowie der Lehrer mit der Schule und ihren Lehrinhalten beiträgt, in den angrenzenden Stadtraum ausstrahlt und auf Geschichte und Gegenwart des Ortes verweist.

Die Wettbewerbsentwürfe werden zeitnah auf der Plattform www.wettbewerbe-aktuell.de sowie auf der Homepage der Galerie Pankow / Kunst im öffentlichen Raum www.kunst-im-oeffentlichen-raum-pankow.de öffentlich ausgestellt. Für die Realisierung der Kunst stehen bis zu 76.000 Euro zur Verfügung.

Text: Redaktion, Bild: Barbara Trautmann/Bezirksamt Pankow

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