Berlin-Treptow: Bäume am Dammweg dürfen bleiben

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Der Dammweg, als Zugang zum ehemaligen Spreepark und zum Eierhäuschen, wird nicht ausgebaut und verbreitert. Schon seit Jahren hatten sich Anwohner gegen einen Ausbau des Dammwegs eingesetzt.
Im September 2020 hatte die Bezirksverordnetenversammlung einen Antrag der Fraktion Die Linke beschlossen, Alternativen zum Ausbau des Dammwegs zu prüfen. Zuletzt hatte sich auch der Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi (DIE LINKE) mit Nachfragen an die Verkehrs- und Umweltsenatorin gewandt. Danach soll der Dammweg nicht erweitert werden, in einer  Breite von 4,50 Meter erhalten bleiben und mir wasserdurchlässige Deckschicht versehen werden.
 
Besucher des künftig neu gestalteten und genutzten Spreeparkgeländes sollen zu Fuß, mit dem Bus  oder mit dem Rad anreisen. Am Dammweg soll zudem eine Zufahrtsbeschränkung eingerichtet werden. Nach ursprünglichen Plänen der vergangenen Jahre sollte der Dammweg verbreitert und mit einem Entwässerungssystem ausgestattet werden. Deshalb hätten auch zahlreiche Bäume entlang des Dammwegs für diesen Ausbau gefällt werden müssen. 
 

Nachhaltige Entwicklung wird zum Programm

Dazu erklärt Marina Borkenhagen, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Treptow-Köpenicker Bezirksparlament: „Der beständige Einsatz der Anwohnerinnen und Anwohner, unsere Überzeugungsarbeit in Ausschüssen und Planungsgremien sowie unser Antrag haben nun offensichtlich zu Planungsänderungen
bei der Senatsverwaltung gesorgt. Das ist ein schöner Erfolg für die Natur im Plänterwald und garantiert eine nachhaltige und umweltfreundliche Entwicklung des künftigen Kunst- und Kulturparks Plänterwald.“
 
Datum: 5. Juli 2021, Text: red, Bild: IMAGO / Steinach