Friedrichshain-Kreuzberg macht Pop-up-Radwege zur Dauerlösung

Pop-up-Radwege dauerhafte
20.11.2020, Berlin, GER - Detailaufnahme: Radfahrer faehrt einen Pop-up-Radweg entlang. Alltag, alternativ, Anschnitt, Asphalt, aussen, Aussenaufnahme, Berlin, Corona-Radweg, Detail, Detailaufnahme, deutsch, Deutschland, Emblem, Europa, europaeisch, Fahrbahn, Fahrrad, Fahrradfahrer, Fahrradweg, Gesellschaft, Herbst, Individualverkehr, Jahreszeit, kurzfristig, Piktogramm, Pop up-Radweg, Pop-up-Radweg, QF, Querformat, Rad, Radeln, Radfahren, Radfahrer, Radfahrstreifen, Radler, Radweg, Stadt, Stadtverkehr, Strasse, Strassenszene, Strassenverkehr, Symbol, Symbolfoto, Symbolik, symbolisch, temporaer, Verkehr, Weg, Westeuropa, Wirtschaft, Zeichen, Zweirad 201120D838BERLIN.JPG *** 20 11 2020, Berlin, GER Close-up Cyclist driving a pop up cycle

Friedrichshain-Kreuzberg baut einen vor rund einem Jahr eingerichteten Pop-up-Radweg am Landwehrkanal für die dauerhafte Nutzung um. Weitere sollen folgen.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat Berlin jetzt mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Metropole gilt damit als die Großstadt, die seit dem Beginn der Pandemie am meisten für den Radverkehr getan hat. Anlass war für die Auszeichnung die Vorstellung des neunten Fahrradklima-Tests. Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) freute sich, dass sich Berlin im Ranking der größten Städte von Platz 12 auf Platz 9 verbessert hat. 

3,5 Kilometer langer fixer Radweg am Landwehrkanal

Während der vergangenen Monate entstanden in Berlin zahlreiche Pop-up-Radwege. Einige von ihnen dürfen bleiben. Auch der 3,5 Kilometer lange provisorische Weg am Landwehrkanal  wird in Zukunft weiter Bestand haben.  Entlang des Landwehrkanals zwischen Potsdamer Brücke und Zossener Straße soll der Radweg fest installierte Absperr-Elemente erhalten, um vom Autoverkehr gut getrennt zu sein. So herrscht mehr Sicherheit für Fahrradfahrer auf der Strecke. 

„Die Strecke entlang dem Kanal gehörte zu den ersten beiden Pop-up-Radwegen, die wir im vorigen März eingerichtet haben“, sagte Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne). Die Freude darüber, dass er einer der ersten ist, der bleiben darf, sei groß. 

Verkehrswende nimmt Fahrt auf

Auch alle anderen m vergangenen Jahr errichteten Pop-up-Radwege im Bezirk sollen nach und nach gesichert werden. „Bei uns im Bezirk wird sichtbar, wie die Verkehrswende Fahrt aufnimmt und voranschreitet. Wir werden in diesem Jahr alle Pop-Up-Radwege, die wir im Vorjahr eingerichtet haben, in dauerhafte Radweginfrastruktur umwandeln“, versichert die Bezirksbürgermeisterin. 

Damit setzt der Bezirk die Strategie fort, aus provisorisch mit Mitteln der Baustellenabsicherung gestellten Radwegen im nächsten Schritt dauerhafte Infrastrukturanlagen zu bauen. Das Verfahren verbindet rechtskonforme Verwaltungspraxis, Schnelligkeit, Praxistauglichkeit und Qualität in der Umsetzung von Projekten der Mobilitätswende.

Einschränkungen im Verkehr

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende Mai andauern. Im gesamten Bauzeitraum stehen je ein Fahrstreifen für den motorisierten Verkehr und ein durch Baken geschützter Radfahrstreifen zur Verfügung. Zusätzlich sind zwischen dem 23. März und dem 25. März die Schöneberger Brücke und die Möckernbrücke gesperrt. Das teilte das Bezirksamt mit. 

Die Buslinie M29 wird über die Köthener Straße umgeleitet. Ersatzhaltestellen werden in der Köthener Straße am Halleschen Ufer und an der Stresemannstraße sowie in der Anhalter Straße eingerichtet. 

Datum: 17. März 2021, Text: red/ast, Bild: imago images / Frank Sorge