Berlin-Spandau: Der neue Kiez wird „Siemensstadt²“ heißen

Siemensstadt 2.0 Hochbauwettbewerb
Siemensstadt 2.0 Hochbauwettbewerb
 

Das Herz der neuen Siemensstadt

Nahezu zeitgleich zum Namens-Voting wurde das Millionen-Projekt sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene für Nachhaltigkeit mit der jeweils höchsten Stufe in Platin vorzertifiziert. Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) würdigte die Planung mit einem Vorzertifikat als besonders nachhaltiges Stadtquartier, denn mit der Siemensstadt² entsteht ein im Betrieb CO2-neutraler Zukunftsort, heißt es in einer Mitteilung.
 

Offener und urbaner Stadtteil

Im Rahmen des Siemensstadt-Projekts soll ein bisher geschlossenes, 70 Hektar großes Areal des heutigen Siemens-Produktionsstandortes zu einem offenen und urbanen Stadtteil der Zukunft entwickelt werden. Mit dem städtebaulichen Entwurf von O&O Baukunst wurde im Januar 2020 die Grundlage für dessen Gestaltung geschaffen. Im Herbst wurde der Hochbauwettbewerb entschieden.
 
Die Erdgeschosse aller Gebäude  sollen fast durchgehend öffentlich nutzbar sein. Der Baustart ist für das Jahr 2023 geplant. Die Kosten für das neue Quartier zum Wohnen, Arbeiten und Forschen werden auf rund 600 Millionen Euro geschätzt. Auf dem bislang geschlossenen Areal zwischen Nonnendammallee und Paulsternstraße in Bezirk Spandau entstehen rund 2.800 Wohnungen.
 
Datum: 10. März 2021, Text: red/nm, Visualisierung: Robertneun/Siemens AG