S-Bahnhof Storkower Straße wird modernisiert

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Der Bahnhof Storkower Straße auf der Grenze zwischen Lichtenberg und Prenzlauer Berg an der Berliner Ringbahn ist jetzt Teil der Investitionsoffensive „1.000-Bahnhöfe-Programm“.

Durch die bereits vorhandenen Aufzüge am Bahnsteig und an den Abgängen zum Gelände des ehemaligen Alten Schlachthofes und dem Gewerbezentrum Storkower Bogen gilt der Bahnhof zwar als barrierefrei, doch gerade in der Kombination mit der lang geführten Fußgängerbrücke ist der  Auf- und Abgang für einige Fahrgäste problematisch. Gerade für Menschen mit Rollator, mit Kinderwagen oder Rollstuhl soll der Zugang nun verbessert und weiter erleichtert werden. Dafür wird der Bahnhof modernisiert und erhält eine bessere Wegeführung. Markierungen, taktile Hilfen und klare Informationen für Reisende werden dazu ergänzt.

Mehr Qualität für mehr Fahrgäste 

„Um unsere Stadt klimafreundlich und zukunftsfähig zu gestalten, brauchen wir einen starken öffentlichen Personennahverkehr. Selbstverständlich ohne Barrieren und Hürden und für alle“, umschreibt der Pankower Bundestagsabgeordnete Klaus Mindrup (SPD) die Notwendigkeit von Ausbaumaßnahmen an den Berliner S-Bahnhöfen. Dieser Einsatz zur barrierefreien Gestaltung und Verbesserung sei nötig, um die nötige Verdopplung der Fahrgastzahlen bis zum Jahr 2030 zu erreichen. „Eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen wird mit der weiteren Umgestaltung des Bahnhofes Rechnung getragen. Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, schon bis 2022 die Barrierefreiheit auf den gesamten ÖPNV in Deutschland auszudehnen, kommen wir damit ein gutes Stück näher“, ergänzt dazu Cansel Kiziltepe, die Bundestagsabgeordnete für FriedrichshainKreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost, in deren Wahlkreis der Bahnhof Storkower Straße liegt,

Milliarden-Programm für 1.000 bessere Bahnhöfe

Das 1.000-Bahnhöfe-Programm des Bundesverkehrsministeriums stellt für alle Vorhaben bundesweit mehr als fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Alle Maßnahmen sollen bis 2026 umgesetzt sein.

 

Datum: 4. März 2021, Text: red, Bild: IMAGO / Rolf Zöllner